Kurhessisches Armeekorps

1803-1806 1809 1813-1866

Artillerie, Pioniere und Train


KP 1988 /1l (1803)
"1741 aus Garnisonsstäben und einzelnen Compagnien zu einem Artillerie-Corps errichtet. 1759 im siebenjährigen Kriege wurde eine schwere Brigade von drei Compagnien formirt und diese nachher mit zwei Compagnien vermehrt, die 1763 beim Frieden wieder eingingen. 1785 wurde dem Corps die bisherige Hessen-Hanauische Artillerie-Compagnie einverleibt. 1787 wurde das Ingenieur-Corps wieder mit der Artillerie vereinigt und letztere zu einem Regiment von 8 Compagnien, in zwei Bataillonen formirt, jedoch 1788 auf 4 Compagnien Feld-Artillerie, eine Compagnie Regiments-Artillerie, eine Garnisons-Artillerie und eine Pionier-Compagnie gesetzt. 1792 hörte die Eintheilung in Bataillone auf und wurden zwei Compagnien unter die drei anderen vertheilt. 1794 wurde eine schwere Brigade von 2 Compagnien formirt, die nach dem Baseler Frieden 1795 wieder einging. 1796 blieben bei dem Regiment 2 Compagnien zur schweren Brigade bestimmt  und eine Compagnie wurde zu einer reitenden Batterie eingerichtet. Die übrige Mannschaft schloss sich mit 42 Stück dreipfündiger Kanonen als Regiments-Artillerie an die Infanterie-Regimenter an und wurde denselben einverleibt. 1803 wurde das Regiment mit 2 Compagnien vermehrt und, ausser der seit 1796 errichteten reitenden Batterie, zu einem Bataillon schwerer Artillerie von 4 Compagnien formirt, welche, in zwei Brigaden eingetheilt, 4 Batterien bedienten. Jeder dieser 4 Compagnien hatte einen Ingenieur-Officier, einen Mineur- oder Pontonnier-Sergeant, 10 Mineurs und 10 Pontonniers. 1805 wurde die während des französischen Revolutions-Krieges eingestellt gewesene Artillerie-Schule wieder in Thätigkeit gesetzt. So blieb die Einrichtung bis zum 1. November 1806.
Stamm- und Rangliste des Kurfürstlich Hessischen Armee-Corps vom 16. Jahrhundert bis 1866 S. 185-187. 
 
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